Mixpaver

Die vorhandenen Asphaltschichten werden bis zur geplanten Sanierungstiefe mit einer herkömmlichen Asphaltfräse aufgefräst. Für die Sicherstellung der geforderten Sieblinie wird im Anschluss das Fräsgut mittels Mobilbrecher zerkleinert. Das zerkleinerte Material wird von einem unabhängigen Labor bzgl. der Kornverteilung geprüft, so dass ggf. noch ein Ergänzungskorn in den weiteren Bauprozess integriert werden kann.




Nach dem Ausstreuen des hydraulischen Bindemittels wird dann durch unseren Mixpaver das vorhandene Material aufgenommen und unter Zugabe von Wasser und Bitumenemulsion im Doppelwellen - Zwangsmischer homogen vermischt. Das Mischungsverhältnis wird computergestützt überwacht und entspricht permanent den Anforderungen aus der Eignungsprüfung.
Unmittelbar nach dem Mischvorgang wird nun das fertige Mischgut mittels Einbaubohle mit integrierter Vorverdichtung wieder eingebaut und unter Einsatz von Glattmantel – Walzen bis auf das geforderte Maß verdichtet.

Durch die Bitumenemulsion erreicht man den Einschluss der teerhaltigen Bestandteile sowie die erforderliche Flexibilität der Oberfläche um Risse zu vermeiden.

Vorteile:
  • keine Entsorgung der vorhanden Asphaltschichten, was mit einer enormen Reduzierung des Transportaufkommens und der Einsparung sämtlicher anfallenden Entsorgungskosten gleichzusetzen ist;

  • teerhaltiges Fräsgut stellt keine Gefahr mehr für die Umwelt dar. Durch die Bindemittel, in Kombination mit der mobilen Aufbereitungstechnik werden die schädlichen Bestandteile in der Lage fixiert und umhüllt;

  • die KRC Schicht kann konstruktiv auf den Straßenaufbau angerechnet werden, so dass evtl. eine Reduzierung des Asphaltoberbaus realisiert werden kann (ist im Einzelfall zu prüfen);

  • extrem kurze Bauzeit, da die zeitaufwendigen Materialtransporte weitestgehend entfallen können; kurze Bauzeit bedeutet weniger Belastung für die Ausweichstrecken, weniger Belastung für die Anwohner im Baugebiet und an den Ausweichstrecken,

  • ausgezeichnet gute CO2 Bilanz, da die mit den Transporten verursachten Abgase entfallen, das Asphaltfräsgut nicht thermisch aufbereitet werden muss und der Neueinbau an Asphalt reduziert werden kann


Neben dem herkömmlichen Straßenbau wird dieses Verfahren auch regelmäßig beim Bau von Wirtschaftswegen eingesetzt, da hier – aufgrund der verminderten Anforderungen beim Aufbau einer Asphaltdecke optimiert werden kann.

Für den Fall, dass eine Aufbereitung des Materials direkt vor Ort nicht möglich ist, bieten wir alternativ die Möglichkeit, die Aufbereitung des teerhaltigen Materials mit der SAT – Kaltmischanlage durchzuführen.
Sie haben noch Fragen zu dem Verfahren? Fragen Sie uns. Wir beraten Sie gerne.
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